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Mein Zeitungssamstag

Von: Sigrid Berenberg am: So, 17/08/2014 - 16:45

Mein Zeitungssamstag mit vier Blättern startet gut. 1) Gespräch von Thalia-Joachim Lux und HSV-Mirko Slomka im Abendblatt. Ein Trainer findet offensichtlich noch eigene Worte, während Fußballspieler "ihre" Interviews über PR-Agenten (um)schreiben lassen und fast alle gleich klingen. Schade, dass es zwei Männer im Gespräch waren. Aber Hamburgs Intendantin bleibt außerhalb ihres Theaters unauffindbar. Warum? Verständlich, dass Karin Beier auch Mutter sein will, aber warum kam sie dann als obendrein regieführende Intendantin nach Hamburg?

ja Christoph - nein Tobias

Von: Sigrid Berenberg am: Sa, 09/08/2014 - 23:45

Diesmal anderer Meinung, lieber Tobias Trapp. Ihr tolles Engagement für den Erhalt des Kolbenschmidt-Geländes haben wir Kultwerker unterstützt*, zur Zeisewiese kommt nun aber Widerspruch. Ich möchte die Petition Wohnungen statt Werber nicht unterschreiben und bin für einen Bürobau auf dem Zeise-Parkplatz. In Ottensen sollten jetzt nicht nur Wohnungen gebaut werden (auch wenn noch viele gebraucht werden), denn Stadt ist: Wohnen und Arbeiten, Familienleben wie Geldverdienen.

Wagt mal was.

Von: Sigrid Berenberg am: So, 03/08/2014 - 11:31

Ein tolles Buch, Die Abwicklung. Eine Ansammlung von Porträts liefert uns die Beschreibung des Niedergangs der US-Gesellschaft. Man könnte Ähnliches auch für Westeuropa schreiben. Auch die Form, die George Packer für sein Buch gewählt hat, zeigt auf uns. Mit der Form nimmt Packer seine Einschätzung vorweg und attestiert uns einen Mangel an Nachdenklichkeit. Statt als analytisches Sachbuch (anstrengend) schildert er fast romanhaft (also leicht lesbar) persönliche Schicksale. So vermittelt er seine Botschaft. Selbst die Einzelporträts werden gestückelt.

runter damit und warum, Elbvertiefung neu gesehen

Von: Sigrid Berenberg am: Mo, 28/07/2014 - 16:19

Klare Meinung in der Zeitung. Entscheidung bitte so! Siehe den Aufmacher der ZEIT-Hamburg diese Woche "Runter damit": Ein Bericht mit Standpunkt zum umstrittenen, umkämpften Hamburger Thema Elbvertiefung. In Leitartikeln oder Kommentaren gibt es zwar noch einen Standpunkt, ansonsten nähern sich Zeitungen den Politikern an: Sie formulieren weich. Bloss nicht die lieben Leser / Wähler vergrätzen. Der Spiegel hat schon vor Jahren dazu den letzten-Absatz-Schwenk erfunden. So eine Art huch, auch möglich wäre...

Tschüs Herr Doppelmayr, Sie finden Ihre Seilbahn-Bürger schon irgendwo.

Von: Sigrid Berenberg am: Fr, 25/07/2014 - 18:07

Macht wie ich Euch rate und ich werde Euch Gutes tun. Biblische Worte? Worte des Herrn Doppelmayr, der in St. Pauli eine Seilbahn errichten und betreiben möchte. Politik und Verwaltung schätzen oder fürchten Volkes Willen und überlassen die Entscheidung einem Bürgerentscheid. Diesen wiederum fürchtet der Unternehmer Doppelmayr. Via Abendblatt begab er sich heute auf den Weg zum Absturz.

Laktose-Allergie-Erschöpfungsdepro-Migräne-Umarmung

Von: Sigrid Berenberg am: Do, 10/07/2014 - 10:50

Falls eine Allergie vom Himmel fällt, liebe Leute, oder starke Kopfschmerzen dem Neurologen nur psychisch erklärbar sind, wenn Herzrasen bleibt trotz wunderbar-positivem EKG oder eine scheinbare Laktoseunverträglich das Leben plötzliche verwirrt - wie wäre es mit einem Seitenblick? Vielleicht sogar ein Blick zurück? Back to the roots? Ein entspanntes Wochenende einlegen und dann mal rückwärts denken. Die roots könnten jahrtausendealte chinesische sein. Zeichen der Körperrebellion gegen Überlastung können uns zu TCM bringen. Es gibt in Hamburg viele Angebote, u. a.

Pop-up Dinner britisch. Kultwerks Frau in London berichtet.

Von: Tina Stadlmayer am: Do, 29/05/2014 - 11:52

In Hamburg probiert Kultwerk ein Pop-up Dinner, der erste Versuch auf der Hafenfähre scheiterte an Hadag-Regeln. Wie funktioniert pop-up nach Einstieg in Landungsbrücken mit Zwang zu (kurzem) pop-down in Finkenwerder und gleich wieder up?? Bleibt zu klären. Meanwhile und als Trost berichtet Kultwerk Frau in London von der Insel:

Silicon Valley und Atomkraftwerke passen zusammen.

Von: Sigrid Berenberg am: Mo, 12/05/2014 - 10:38

Silicon Valley, soll (Bundes) Staat werden. Blödsinn? Nein, Forderung starker IT-Investoren. Sonst halt ein Freistaat auf See - siehe Bericht im Manager Magazin 5/14 www.manager-magazin.de. Die Pläne der Herren Tim Draper et sind real. Und unsere Bewunderung fürs Valley und die IT-Genies? Hinter jedem Startup, aus dem ein napster, Facebook, Google wird, stehen starke Venture Capital Partner. MM zeigt sie völlig losgelöst den "Fortschritt" planend: Gewinnmaximierung ohne störende Einbindung in die Gesellschaft.

Tschüs Kleine Freiheit am 30. 6., Kultwerks Stadtbesuche bis zum Neustart im Möbelhaus.

Von: Sigrid Berenberg am: Fr, 09/05/2014 - 23:23

Noch vier Veranstaltungen in der rosa Hausecke und tschüs Kl. Freiheit 42. Dank an die steg Hamburg für lange Gastfreundschaft!

Ab September folgen ab und zu Kultwerks Stadtbesuche irgendwo in Hamburg, wo man unbedingt einmal gemeinsam reden müsste. So finden wir Zeit, um für 2015 Hamburgs Raum für die Stadt im ehemaligen Möbelhaus am Nobistor zu planen.

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